KISCHKER
in der
Batschka

1786 - 1944

Unsere Untertitel

• DIES & DAS 

     Wissenswertes und vielleicht auch nicht ganz so Wichtiges

Kirchweih-Feier der Kischkerer und Freunde

 am 13.Oktober. 2018 in KA-Neureut. 

Wieder haben 30 fitte und treue Seelen den Weg nach Neureut zur Kirchweihfeier gesucht  und gefunden. Denen die verhindert waren oder wegen einer Krankheit nicht dabei sein konnten wünschen  wir, dass sie zur Frühjahr- und Jahrgang-Feier wieder mitfeiern können. 

 Reise: Nach Kischker

10 Personen - 2 Kischkerer und 8 Nachkommen -

haben sich  entschlossen, vom 23. Sept. 2018 bis 30. Sept. 2018  

eine Reise in die Batschka und nach Kischker zu unternehmen.

 

Mehr unter der Seite: Aktuelle Reise   

Webseite Ortsgruppe: www.donauschwabenalbstadt.de

 

 

Aus BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN vom 17. Mai  2018

Zerfall Jugoslawiens wirkt noch nach

Auf EU-Gipfel in Sofia will Bulgariens Premier Borissow

für den Beitritt der Balkanländer werben.

 

Korrespondent Rudolf Gruber

 

Sofia. Bulgariens Premier Boiko Borissow will den EU-Vorsitz seines Landes bis Ende Juni mit dem Balkangipfel krönen. Er .....................

 

Letzter Absatz:

   So dürfte auch nach Sofia die EU in der Kosovo-Frage gespalten bleiben. Die fünf Mitgliedsländer, welche dem jüngsten Staat Europas die Anerkennung verweigern, haben entweder selber Konflikte mit Minderheiten wie Rumänien, die Slowakei und Spanien; oder Streit mit Nachbarn wie Griechenland und Zypern. Spaniens Premier Mariano Rajoy hat seine Teilnahme in Sofia bereits abgesagt. Seine Regierung kann schlecht die Unabhängigkeit Kosovos von Serbien anerkennen und sie gleichzeitig den Katalanen verweigern. Das Kosovo wird wegen des strittigen Status von Brüssel vorerst bloß als „potenzieller Kandidat“ eingestuft. Dafür gibt es noch andere gravierende Gründe. So fordert die EU die Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo. Doch der Dialog unter EU-Vermittlung wird seit Monaten von beiden Seiten aus machtpolitischen Motiven blockiert. Ein weiterer Grund ist, dass der kleine Albanerstaat noch tief in seiner traditionell mafiosen Clan-Struktur steckt, vor der sogar die EU-Aufsichtsmission Eulex kapituliert hat; sie wird Mitte Juni nach zehn Jahren mangels Aussicht auf Durchsetzung rechtsstaatlicher Prinzipien aufgelöst. Juncker nannte Serbien als Beitrittsfavoriten. Aber auch dessen Präsident Aleksandar Vucic hält wenig von Demokratie und Rechtsstaat. In den letzten Jahren etablierte er ein autokratisches, korruptes Klientelsystem, gegen das die Opposition machtlos und die EU blind ist. Vucic gängelt die Justiz, schikaniert die Medíen und schafft es dennoch, in Brüssel als pro-europäischer Pragmatiker zu gelten, der besonders die Sympathie der deutsche Kanzlerin Angela Merkel genießt. Seine Regierung gilt fälschlicherweise als wichtigster Stabilitätsfaktor der Region, dabei öffnet Vucic weit die Tore zum Balkan für Russlands geopolitische und Chinas wirtschaftliche Interessen, um so die EU unter Druck zu setzen. Neulich hat sich Vucic auch mit dem türkischen Diktator Recep Tayyip Erdogan verbrüdert.  

Gedenktafel:

Am 29. April 2018 informierte mich Herr Robert Lahr telefonisch, dass es im Rat der Gemeinde Werbass, keine Mehrheit zum Aufstellen der Gedenktafel -beim Ahnendenkmal in Kischker- gegeben hat. 

    Begründung: "Viele Angehörige und Männer -der mit Namen aufgeführten     

                            Personen- waren  Mitglieder bei der Waffen-SS."

Aus "Der Donauschwabe" vom 15 April 2018

 

CDU lehnt Ausstellung der AfD zur Donauschwaben-Tragödie ab.

 

Begründung: "Viele Donauschwaben waren bei der Waffen-SS"

 

Das Verhalten der CDU im Landtag Rheinland-Pfalz ist nicht nur historisch verwerflich, sondern auch nicht nachvollziehbar.

   Die Alternative für Deutschland (AfD) hat einen Antrag zu einer Ausstellung mit dem Titel

"Den Opfern des Kommunismus gedenken, an das Schicksal der Donauschwaben erinnern" eingebracht, die in den Räumlichkeiten des Rathauses der Stadt Koblenz gezeigt werden sollte. Ob die Antipathien gegenüber der AfD dabei eine Rolle spielten war nicht auszumachen.

Wie es auch sei - hier ging es aus erster Linie um das Schicksal der Donauschwaben in Jugoslawien nach dem Zweiten Weltkrieg.

Wie es hieß, möchte man keine Ausstellung, weil viele Donauschwaben in der Waffen-SS waren.

                                                     **************

PS:

   Weil Jugoslawien Ausland war  - die Donauschwaben jugoslawische Staatsbürger - konnte man nur in die SS eingezogen werden, wie auch Freiwillige z.B. die Holländer, Engländer, Franzosen, Serben und Bosnier,  nur in der SS dienen konnten. So war es auch im besetzten Jugoslawien mit den Donauschwaben.

    Sie “gingen nicht zur SS, sie wurden hineingepresst!“ Die Nichtbefolgung der Einberufung zieht die strengste Strafe nach sich” hieß es im Einberufungsbefehl.

      Das sind Tatsachen, die auch unsere Volksvertreter kennen sollten und nicht solche unqualifizierten Aussagen in die Welt setzen. Diese Begründung sagt viel über die Qualität, Niveau und Hilflosigkeit unserer Politiker aus.

Dann wundern sich diese Damen und Herren über so manches Wahlergebnis!

W.N.

 

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SINDELFINGEN

Aus Anlass der  

                                      Gedenkfeier

                              70 Jahre nach Schließung

                     der Internierungs-/Vernichtungslager

                            im ehemaligen Jugoslawien

 

sind am Samstag, 14. April 2018, Andreas Klein 1. Vorsitzender des Heimatortausschusses Kischker, Sebastian Gerber und ich, Werner Neumann, nach Sindelfingen zur Gedenkfeier ins Haus der Donauschwaben gefahren.

   Zusammen mit ca. 120 Gästen konnten wir eine bestens durchorganisierte Feier miterleben.

Viele Zahlen und Einzelschicksale wurden von den Rednern vorgetragen. Einige  der damals Betroffenen waren unter den Gästen.  Es war eine gelungene und ergreifende Feier.

   Anschließend waren wir zu Kaffee und Kuchen eingeladen, gespendet von der

Bäckerei-Konditorei Sehne. Vielen Dank!

Bei Kaffee und Kuchen konnten interessante Gespräche geführt werden.

 

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In den Monaten März bis Mai 1948 wurden die Vernichtungslager im ehemaligen Jugoslawien aufgelöst. Die Überlebenden dieser schrecklichen Zeit - Herbst 1944 - wurden entlassen. Sie durften aber nicht zurück in ihren ehemaligen Wohn- oder Geburtsort - es war keine Freiheit. Die Menschen  mussten sich auf drei Jahre Zwangsarbeit auf Staatsgüter verpflichten. Frei waren unsere Leute erst nach Ablauf dieser drei Jahren.

   Die meisten stellten dann gleich einen Ausreise-Antrag und sind nach Deutschland ausgereist. 

 

                                                        ************

                                                         Die Feier

  

Im Festsaal

 

Das Programm:

 

Im Festsaal:

 

Musikstück: von Ludwig van Beethoven

 

Einzug mit den Holzkreuzen, die mit den Namen der Lager versehen sind.

 

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Begrüßung: Hans Supritz

                         Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben

 

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Grußwort: Henriette Mojem

                       Geschäftsführerin des Vereins "Haus der Donauschwaben"

 

Musikstück: von Peter Tschaikowsky

 

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Ansprache: Erzbischof em Dr. Robert Zollitsch

                         und Pfarrer i.R. Jakob Stehle

 

Musikstück: von Wolfgang Amadeus Mozart

 

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Andacht: Erzbischof em Dr. Robert Zollitsch

                 und Pfarrer i.R. Jakob Stehle

 

Musikstück: von Franz Schubert

 

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Totengedenken im Ehrenhof:

 

Worte des Gedenkens: Josef Jerger,

                                               Stv, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Donauschwaben

 

Kreuze werden nach Aufruf einzeln vorgetragen.

Für jedes Kreuz ertönt ein Glockenschlag.

 

Gemeinsames Lied: "Christ ist erstanden"

 

Gebet und Segen:

Erzbischof em Dr. Robert Zollitsch und Pfarrer i.R. Jakob Stehle

 

Gemeinsames Lied: Großer Gott wir loben dich

 

Dankesworte: Otto Harfmann

                              Stv. Bundesvorsitzender  der Landsmannschaft der Donauschwaben

 

Einladung zu Kaffee und Kuchen!

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 Frühjahrstreffen der Kischkerer und Freunde am 18.03.2018 in KA-Neureut.

 

Wieder haben 26 fitte und treue Seelen den Weg nach Neureut zum Frühjahrstreffen gesucht  und gefunden. Denen die verhindert waren oder wegen einer Krankheit nicht dabei sein konnten wünschen  wir, dass sie zur  Kischkerer Kirchweih-Feier wieder mitfeiern können. 

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Termin unter Aktuelles u.Veranstaltungen

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Badische Neueste Nachrichten vom 28. Februar 2018

 

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic ihre Unterstützung auf dem Weg in die Europäische Union (EU) zugesagt.

  "Wir sind beeindruckt, wie Serbien auf dem Weg der Reformen weitergeht", sagte Frau Merkel an Dienstag, 27.02.2018.

    Reformen in der Rechtstaatlichkeit und Schutz der Grundrechte müssen noch vorangetrieben werden. Der Konflikt mit dem Kosovo muss beigelegt werden. Die EU bemüht sich seit Jahren weitgehend erfolglos, zwischen den zerstrittenen Nachbarn zu vermitteln.

Am 6. Mai 2017: Gedenkstätte Jarek ist nach -zig Jahren des Wartens auf eine Genehmigung, errichtet und eingeweiht worden. WN  

   

Veröffentlicht am 06.05.2017 in der Zeitung   WeLT

 

     Sie wurden misshandelt, vertrieben und ermordet: Von den ursprünglich 550.000 Donauschwaben gibt es heute nur noch rund 4000. Bisher ein Tabuthema. Jetzt erlaubt Serbien das Gedenken an die Opfer.

 

     Jahrzehntelang wurde das Thema totgeschwiegen, jetzt erlaubt Serbien das Gedenken an Hunderttausende vertriebener Deutscher nach dem Zweiten Weltkrieg. Der serbische Regierungschef Aleksandar Vucic weihte am Samstag in der Gemeinde Jarek nördlich der Stadt Novi Sad eine Gedenkstätte für die misshandelten, vertriebenen und ermordeten Donauschwaben ein.

     Der Schritt wurde als Geste der Regierung für die Aussöhnung und die Auseinandersetzung mit diesem bisherigen Tabuthema aufgefasst. „Nur durch die Achtung fremder Opfer werden wir das Recht haben, auch Respekt und Recht für unsere Opfer zu verlangen“, begründete Vucic den serbischen Schwenk.

     Rund 550.000 Deutsche waren zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert in menschenleere Gebiete des späteren Jugoslawiens eingewandert. Sie bestimmten weite Teile der Landwirtschaft, des Handwerks und des Handels.

     Der serbische Regierungschef Aleksandar Vucic eröffnet eine Gedenkstätte für die misshandelten, vertriebenen und ermordeten Donauschwaben

Quelle: dpa/Regierung von Serbien/htf

     Historiker schätzen, dass sich die Hälfte der 550.000 Deutschen im damaligen Jugoslawien der Hitler-Ideologie verschrieben hatte und dass zahlreiche von ihnen zum Beispiel in der Waffen-SS schwere Kriegsverbrechen an Jugoslawen verübt hatten.

     Da sie am Kriegsende deswegen Sanktionen befürchteten, zog gut die Hälfte dieser Menschen gemeinsam mit der deutschen Armee ab.

     Etwa 160.000 Unbelastete wollten ihre Heimat nicht verlassen, wurden aber kollektiv von der Regierung in Belgrad zu Kriegsverbrechern und Volksfeinden erklärt. Der größte Teil von ihnen wurde in Lager gesperrt, wo Zehntausende an Cholera, Typhus, Wundfieber und Hunger starben.

     Viele wurden einfach ermordet. Das Lager Jarek existierte von Dezember 1944 bis April 1946. Hier waren bis zu 17.000 Menschen interniert, von denen 6500 starben. Heute leben noch etwa 4000 Deutsche in Serbien.

 

Bundeskanzlerin Merkel setzte sich persönlich für die Gedenkstätte ein.

 

     Diese große Vertreibung und Misshandlung der deutschen Minderheit durfte zu kommunistischen Zeiten im früheren Jugoslawien nirgendwo auch nur erwähnt werden.

Jetzt hat sich das Blatt gewendet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich persönlich bei ihrem Amtskollegen Vucic für die Genehmigung der Gedenkstätte Jarek eingesetzt.

     Seit einigen Jahren können Nachfahren der Donauschwaben sogar Anträge auf die Rückerstattung des einstigen Land- und Hausbesitzes ihrer Vorfahren stellen.               

Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

                                                                                                                                                    

 

Text-Serbien

                                                                                                                Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 

Jarek serbisch

                                                                                                                                                    Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 https://www.youtube.com/watch?v=rzHcNBfiiEc     <<<<   Einweihungsfeier 

 

        So sah die Gedenkstätte -Jahrzehnte- vorher aus!         

  

Im Oktober 2017:

Mitten auf der Hauptkreuz-Gasse in östlicher

Richtung wird eine orthodoxe Kirche gebaut.

Das Fundament mit der Bodenplatte gibt es 

schon viele Jahre.

Vor  Jahren ist das Geld ausgegangen.

Jetzt geht   es weiter!? 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine 20 Meter entfernt - von dem Platz -

wo unsere  Kischkerer Kirche stand

 

 

Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 

Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 

 

Gebaut wird zum Teil auch mit Ziegelsteinen von alten Kischkerer Häusern.

 

 WN

 

 

Kischker - Gedenktafel            

20.8.2018, im Moment wurde das Vorhaben verworfen

 

Herr Robert Lahr betreibt im Moment die Errichtung einer Gedenktafel, mit den Namen dieser unglücklichen  Menschen, welche im November 1944 in Kischker erschossen, ermordet wurden.

So wie es aussieht, ist er auf einem guten Weg, dies zu einem Abschluss zu führen.                        

Vielen Dank an Robert Lahr

                                                

!!! Am 29. April 2018 informierte mich Herr Robert Lahr telefonisch, dass es im Rat  der  Gemeinde Werbass, keine Mehrheit zum Aufstellen der Gedenktafel -beim Ahnendenkmal in Kischker- gegeben hat. 

Begründung: "Viele Angehörige der mit Namen aufgeführten Erschossenen     waren  Mitglieder bei der Waffen-SS."

 

Abendstimmung an der Donau in Apatin

  

Foto: Werner Neumann, Oktober 2017

 Foto: Werner Neumann, Okt. 2017

 

 

Aufgefallen im Okt. 2014 bei unserer Kischker-Reise:

 

Die Trafostation im Zentrum - aus Kischkerer Zeit  -

gibt es nicht mehr.

Bei einem Besuch 2012 stand sie noch.

                                 

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Auf den Ortsschildern wurde der lateinische Schriftzug Backo Dobro Polje entfernt. Jetzt gibt es die Schilder nur noch mit der kyrillischer Schrift.

2012 waren noch beide Schriften drauf. 

 

Das muss niemand verstehen!

   

  2012

  Es gibt Tage, 

  da müssen wir

  uns selbst ein Lächeln schenken.  

 

                 2014 

                        

                                                      ************************

 

 

 

 

 

 

Unsr Mottrsproch

von Catherine Grosskopf

 

Mei Mottrsproch is schwowisch, ehr Zärtlichkeit die lob´ ich.

Net jeder kann se glei versteh`n, drum, denk ich, is se gar so scheen.

Mr kann drbei a schmunzle, un griet drvon ke Runzle.

Drheem han alli so geredt, s war vor niemand a Gfrett.

Hochdeitsch hat mr in dr Schul`glernt, von gutr Schrift hat jeder gschwärmt.

Mr soll es net verhehle, was schwowisch zu verzehle,

weil schwowisch doch net jeder kann, hochdeitsch aber jedermann!

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Einladung

zum Kischkerer

Frühjahrs -Treffen

am  Sa.  23. März 2019

in KARLSRUHE - NEUREUT

in der Hardtstube 

der Badnerlandhalle.

>>Mehr unter Veranstaltungen

  

 

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